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Der Hafen Reisholz - Gut für...

…die Stadt Düsseldorf

Düsseldorf könnte von einem Ausbau des Hafens Reisholz in mehrfacher Hinsicht profitieren: eine verbesserte logistische Anbindung verschafft Unternehmen in der ganzen Stadt und darüber hinaus Vorteile. Die Verlagerung des Güterverkehrs würde zudem die Innenstadt entlasten. Auch für Reisholz selbst sowie die angrenzenden Stadtteile ergäben sich positive Aspekte, etwa durch die erhöhte Kaufkraft durch zusätzlich entstehende Arbeitsplätze. Nicht zuletzt würde der Ausbau Düsseldorf als wirtschaftliches Zentrum im Rheinland stärken.
Düsseldorf

…die Region

Bereits jetzt ist das Rheinland eine wichtige europäische Logistikdrehscheibe. Durch den Ausbau geeigneter Flächen wie dem Reisholzer Hafen kann diese Rolle der Region weiter gestärkt werden. Die Standortvorteile liegen auf der Hand: Ein zeitgemäßer Ausbau der Logistikinfrastruktur vor Ort hätte einen unmittelbaren positiven Effekt auf die lokale und regionale Wirtschaft. Er wäre zudem ein Anreiz für Unternehmen, sich in der Region anzusiedeln bzw. zu bleiben. Hinzu käme die Entlastung des Straßennetzes in der Region durch die Verlagerung von Transporten auf den Rhein.
Containerschiff auf dem Rhein

…den Industrie- und Wirtschaftsstandort

Wirtschaft und Logistik sind in Düsseldorf und der Region untrennbar miteinander verbunden. Mit dem Ausbau des Reisholzer Hafens könnte Düsseldorf seine Stellung als zukunftsorientierter Wirtschafts- und Industriestandort in der Region stärken. Außerdem wäre die Aufwertung des Reisholzer Hafengeländes zum logistischen Knotenpunkt für die in Stadt und Region ansässigen Unternehmen von Vorteil: zum Beispiel durch kürzere oder vereinfachte Transportwege beim Im- und Export von Rohstoffen und Produkten. All das macht den Standort Düsseldorf für Investoren attraktiver und zukunftssicher.
Industrie- und Wirtschaftsstandort

…die Arbeitsplätze

Der Ausbau des Hafens Reisholz würde neue Arbeitsplätze schaffen: sowohl im Hafen selbst als auch in Logistikunternehmen, Zuliefer- und Veredlungsbetrieben sowie anderen Wirtschaftszweigen der Region. Bereits jetzt sichern die Häfen Neuss-Düsseldorf und Krefeld mehr als 40.000 Arbeitsplätze in der regionalen Logistikbranche und Industrie in der Region. Diese Zahl würde sich durch einen Ausbau des Reisholzer Hafens weiter erhöhen.
Durch die Binnenschiffahrt gesicherte Arbeitsplätze in NRW & Neuss-Düsseldorf/Krefeld

…den Logistikstandort Düsseldorf

Die Lage als Transitland und Industriestandort führt in NRW bis 2025 zu einer Zunahme des Güterverkehrs um bis zu 70%. Das erfordert einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere auch der Wasserwege und Häfen. Über 300 Hektar neuer Hafenflächen werden bis 2025 benötigt. Dieser Bedarf ist unbestritten. Besonders geeignet sind Standorte, die bereits als Häfen bzw. Industriegebiete genutzt werden. Der Reisholzer Hafen ist ein solches Areal: Zum einen können dort bereits bestehende Anlagen modernisiert, zum anderen aber auch ungenutzte Flächen reaktiviert werden. Anschlüsse an das Straßen- und Schienennetz sind vorhanden, die Lage als Stromhafen erspart zeitraubende Schiffsmanöver. Viele Industrie- und Logistikunternehmen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. All diese Merkmale sprechen für das hohe Potenzial des Standorts. Ein Ausbau des Reisholzer Hafens nach modernsten Standards würde den Logistikstandort Düsseldorf enorm aufwerten.
Erwarteter Anstieg der Transportmengen

…die Verkehrssituation in NRW

Etwa ein Drittel des deutschen Güterverkehrsaufkommens entfällt auf NRW. Die transportierten Mengen werden deutlich zunehmen. Durch eine vermehrte Abwicklung von Gütertransporten auf dem Wasserweg ließen sich andere Verkehrswege – vor allem die Autobahnen – spürbar entlasten. Insbesondere die Hinterland-Verkehre aus den ZARA-Häfen könnten verstärkt per Binnenschiff über den Rhein geleitet werden. Auch der Umschlag von Gütern auf die Bahn über multimodale Terminals könnte gesteigert werden. Das ist aber nur möglich, wenn Flächen zum Umschlag und zur Lagerung von Gütern ausgebaut werden. Der Reisholzer Hafen bietet sich für einen solchen Ausbau geradezu an. Düsseldorf kann auf diesem Weg auch einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Verkehrsproblematik in NRW leisten.
…die Verkehrssituation in NRW

…die Umwelt

Die Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf das Binnenschiff ist auch aus ökologischer Perspektive von Vorteil: In NRW entfallen von den CO2-Emissionen des Verkehrssektors nur 3% auf die Binnenschifffahrt. Hinzu kommt, dass Binnenschiffe im Gegensatz zu LKW, Bahn und Flugzeug kaum Lärmemissionen verursachen. Das für einen Ausbau in Erwägung gezogene Gebiet ist bereits als Industrie- oder Gewerbefläche ausgewiesen – darüber hinaus fände kein zusätzlicher Flächenverbrauch statt. Die Naturschutzgebiete in der Umgebung liegen außerhalb des betrachteten Areals.
Transportvergleich Verkehrsträger